Rückblick - 2010 - Rheda

 

27. - 29.08.2010

1. Internationales Traditionsfahren in Rheda

 

Premiere für das Traditionsfahren am Schloss Rheda

 

Der erste Internationale Traditions-Fahrwettbewerb in Ostwestfalen-Lippe, ausgerichtet vom 27. bis 29. August 2010 am Schloß Rheda, fand ein hohes anerkennendes Interesse.

rheda01Der Einladung waren viele deutsche Fahrer aus nah und fern mit ihren historischen pferdebespannten Wagen gefolgt. Aber auch Fahrer aus den Niederlanden, der Schweiz und Polen fühlten sich zur Teilnahme angezogen.

Zum Gelingen trug insbesondere das eindrucksvolle Ambiente der Schlossanlage Rheda und die imponierenden Gegebenheiten von Kloster Clarholz bei, in die sich der Ablauf der Veranstaltung einfügte. Insbesondere sei dem Erbprinzenpaar Maximilian und Marissa zu Bentheim-Tecklenburg gedankt, die ihr Anwesen so großzügig zur Verfügung stellten. rheda02Dem Anliegen, der historischen Bewahrung alter Kutschen bzw. Wagen als Kulturgut, und der Präsentation für eine breite Öffentlichkeit, kam das sehr entgegen. Doch auch dem Mitorganisator Heinz-Hermann Hansmeier, Kalletal-Hohenhausen, ist für seinen hohen Einsatz zu danken. Nicht nur, dass er vielen westfälischen Teilnehmern selbstlos mit Ausrüstung aus seinem reichen Fundus an Wagen und Geschirren half, sondern in einem besonderen Fall unkompliziert auch technische Hilfe bei der notwendigen Reparatur des Bremssystems an einer Body Break gab. rheda03Die Gesamtorganisation wiederum lag in den erfahrenen Händen von Klaus Beckord, Bad Salzuflen. Trotz Unwetterwarnungen mit hohen Niederschlägen  wurden die Veranstalter mit viel Sonne belohnt. Ebenfalls zeugte das starke Zuschauerinteresse bei diesem ersten Termin davon, dass man mit diesem Angebot den Puls der Zeit trifft. Besonders publikumswirksam war der Kutschenkorso durch den historischen Stadtkern von Rheda. Neugierig geworden, fand dann auch die Endpräsentation und Siegerehrung im Schlossvorhof Rheda bei den Zuschauern eine starke Beachtung. Abgerundet wurde das Ereignis für das Publikum noch durch die Vorführung einer Schleppjagd durch die Lipperland Meute sowie einer historischen Modenschau der Schneidermanufaktur Wilsmann aus Hövelhof. Das umrahmte dann die Veranstaltung ganz in traditioneller Art.

Mit viel Witz und Sachverstand wurden Zuschauern und allen Traditionsfahrbegeisterten die Details durch die Moderatorin Anette Mezger präsentiert.

rheda04Sehen und gesehen werden war das Anliegen vieler teilnehmender Fahrer, gerade aus der Region. Da ging es zunächst nicht nur um professionelle Aspekte, man kam schließlich auch zum "Lernen" herbei, um ein nächstes Mal dann stilechter und perfekter zu sein. Dazu trug auch die internationale Jury mit dem Elsässer Reinhold Trapp, dem Franzosen Christian Baron de Langlade sowie dem deutschen Reiner Wannenwetsch wesentlich bei. Alles in allem war diese Veranstaltung eine wahre Pionierleistung in Westfalen. Unter diesem Aspekt darf man auf die angekündigte Folgeveranstaltung ganz gespannt sein.

 
 

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