Equipagen

equipagenDie Ausstattung und Präsentation eines Gespannes als Ganzes wird als Equipage verstanden.

Die Harmonie gilt als wichtigste Grundregel für die Zusammenstellung einer Equipage. Und hierbei gilt besonders ein Satz von Aristoteles.

Er sagte: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Erst dann werden in dem feinen Zusammenspiel von Pferden, Geschirr und Wagen als auch Fahrer, Gästen und Groom (Beifahrer) die Details in einem beeindruckenden Gesamtkunstwerk begeistern können. Wir müssen uns hierbei immer wieder fragen, ob ein harmonischer Gesamteindruck erreicht wird.

Stellen Sie sich zu dieser Frage eine elegante Dame des 19. Jahrhunderts vor, die  sich auf den Weg zu einer Ausfahrt unter den Linden in Berlin macht. Würden Sie der Dame zu diesem Anlass zu einem Kaltblutgespann mit einem stabilen, großen, eher robust wirkenden Wagen raten?

Mit Sicherheit nicht. Dieses Beispiel ist nun ein recht eindeutiges. Es  zeigt jedoch, dass man in erster Linie schon einmal auf den gesunden Menschenverstand vertrauen kann. Mit fortgeschrittenem Anspruch wird es schwieriger – denn wenn’s einfach wäre, könnte es ja jeder. Deshalb haben wir versucht, mit den einzelnen Beiträgen hier einen Einblick in diese "Wissenschaft" zu geben.

Bei der Zusammenstellung einer Equipage gibt es eine unendliche Vielfalt an Details, die es zu beachten gilt. Es gibt die ländliche und die städtische Anspannung. Es gibt auch Kutschen, welche von den Herrschaften selbst gefahren wurden oder die Kutschen, in denen man sich vom Kutscher fahren ließ.

Es gab die leichten Pferde, welche schnittig und sportlich den selbstfahrenden Herrn eine gute Figur machen ließen oder auch die schwereren Karossiers, welche vor repräsentativen, vom Kutscher gefahrenen Barouchen oder Landauern etwa prominente Bürger in der Stadt in Szene setzten.

Mit den einzelnen Ausführungen zu Pferden, Kutschen, Geschirren und feinem Zwirn wollen wir an dieser Stelle eine kleine Hilfe geben.
 
 

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