Warendorf 2013

CIAT in Warendorf, am 11. und 12.05.2013

Am 12. Mai hallte großer Beifall von den Mauern der historischen Stallungen wider, die den Paradeplatz des Staatsgestüts in Warendorf umstehen, des Zentrums des Pferdesports in Deutschland. Es war weder Springreiten noch eine Gestütsparade, was den Applaus der Menge herausforderte, sondern eine weniger spektakuläre, eher vornehme Veranstaltung. Es war ein CIAT, das hier seinen Abschluss in der Preisverleihung und in einigen Ehrenrunden von mehr als 30 Vierspännern, einem Tandem, Zweispännern und Einspännern fand, die so viele schöne, gut restaurierte und in Ehren gehaltene historische Kutschen zogen.

Das CIAT wurde von den Fahrsportfreunden Ostenfelde zusammen mit dem benachbarten Staatsgestüt veranstaltet. Herr Rolf Bette, ein genialer Organisator solcher Veranstaltungen, konnte Frau Schmitt-Rimkus, Landstallmeisterin und Chefin des Gestüts, von der Bedeutung solcher Turniere überzeugen. Ihre Zusammenarbeit bewirkte einen eindrucksvollen Erfolg. Das freundliche Personal des Gestüts war auch sehr bemüht und neugierig auf die ungewöhnlichen Wettbewerbe und Anspannungen. Sie waren ganz überrascht, als sich herausstellte, dass die Veranstaltung mehr ein festliches Treffen von Freunden, als ein leistungssportlicher Wettbewerb war

Daher umfasste das Programm die Präsentation der Gespanne am Samstagmorgen, gefolgt von der Streckenfahrt über etwa 15 km nach Schloss Harkotten, die auch fünf Hindernisse enthielt, die die Fahrer bewältigen mussten. Teils wurde ein wenig gemurrt, weil die Strecke ganz asphaltiert war. Doch was kann man anderes bieten, wenn alle Straßen und Wege der Gegend zu 100% asphaltiert sind?

Alle waren aber nach der Gekleidet-wie-auf-dem-Bock-Party gleich wieder versöhnt, die in der Stallgasse der Gestütsstallungen zwischen den Boxen der Hengste geschmissen wurde. Diese waren ziemlich erstaunt über die plaudernde Kutschen-Gemeinde und den Duft von Braten, Gemüse und Wein. Toasts wurden ausgebracht, Reden wurden gehalten, die allen gefielen, und ein humoresker Vortrag beschloss den heiteren und fröhlichen Abend

Am Sonntag nahmen alle Kutschen an einem Ausflug nach Schloss Freckenhorst teil, einem weiteren Sitz des eingesessenen Landadels. Die Fahrer der Gespanne wurden von Herrn XXX als Vertreter der Familie sehr freundlich willkommen geheißen, die großzügig gestattete, dass die Kutschen durch ihren Park fahren durften.

Am Nachmittag wurde das Programm mit einem Hindernisfahren abgeschlossen, das den Leistungsaspekt unseres Sportes ein wenig betonte. Es kam beim Publikum recht gut an, das sich um den Paradeplatz eingefunden hatte und oft vor Freude klatschte, wenn sie sahen, wie die schicken Gespanne durch die Arena sausten und das eindrucksvolle Geschick ihrer Fahrer wie das Vertrauen und den Gehorsam der Pferde gegenüber ihren Fahrern bewiesen.

Gewinner über alles waren                            Urbain van de Voorde, Belgien und sein Tandem.

                                                                       Er war auch Gewinner des Tandem-Wettbewerbs.

Die Gewinner der Pony-Gespanne waren     Peter Schmitz, Belgien, (erster Platz)

                                                                       Johann Haasnoot, Niederlande, (zweiter Platz)

                                                                       Antje Johannsen, Deutschland (dritter Platz)

Die Gewinner der Einspänner waren            Hans-Peter Huber, Deutschland (erster Platz)

Hans-Friedrich Kreutzfeld, Deutschland (zweiter Platz)

                                                                       Alfons Deimel, Deutschland (dritter Platz)

Die Gewinner der Zweispänner waren          Jürgen Mathies, Deutschland (erster Platz)

                                                                       Heinrich Lindemann, Deutschland (zweiter Platz)

                                                                       Bernd u. Elke Schnur, Deutschland (dritter Platz)

Die Gewinner der Vierspänner waren           Jörg Bossmeyer, Deutschland (erster Platz)

                                                                       Ulrich Kösters, Deutschland (zweiter Platz)

                                                                       Rudolph Brocks, Deutschland (dritter Platz)

 
 

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